Samstag, 30. Juni 2007

3 Wochen um

Nun kam ich wirklich eine ganze Weile nicht zum Schreiben.

Jeden Abend ab ca 16 Uhr gibts hier Gewittert die isch Tag fuer Tag zu uebertreffen versuchen. Vor zwei Tagen hat es durch die Blitze unseren Provider lahm gelegt gehabt und das Telefon uebertraegt nur noch mystisches Rauschen waerend des Gewitters.

Grad kracht wieder eines herab und ich hab es gerade so geschafft meinen Zeltplatz (auf dem ich zwei Naechte provisorisch gepennt habe, weil der bloede Platz zu klein fuers Zelt war) nun endlich erweitert und eben so das Zelt wieder drauf gebaut.

Der Vormittag war ziemlich ruhig, heiss und relaxed. Eine Runde Toothballs mit Kristina, Fotos und natuerlich Fruehstueck plus Mittagspause gegen 11 Uhr. Seid dem hab ich durchgehend am Zeltplatz gearbeitet und dabei leider die Abfahrt zum BlueMoon Festival in den nahe gelegenen Sandduenen verpasst.
Muss ein mega Ereignis sein, wo alle rumrennen wie in den 60'ern und 1-2 Tage durch ne chillige Pzrty feiern.
Aergert mich schon ein wenig, nun gammel ich hier das WE irgendwie ab und werd wohl weiter schuften.

Seid einigen Tagen ist eine Gruppe 16-17 Jaehriger hier mit etwa 16 Kids die sich vorgenommen haben jeden Tag 10 Std. zu arbeiten. Die Arbeiten so eifrig, dass wir nur noch neue Ideen und Beschaeftigungen suchen und beaufsichtigen.
Naja das wars erstmal. Das mit den Bilder teste ich mal in ruhe. Muss mir eh noch ueberlegen wo und wie ich die ins Netz stelle.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Daily news

Sooo bin dreckig wie nen Maulwurf und schon wieder von einem Gewitter gestoert worden, AABBBEERRR mein Zelt platz ist fertig. Auch wenn ich mit meinen "Bodenfeststampftechnicken" nicht so recht zufrieden bin und darauf hin die Wasserwaage lieber kein zweites Mal angelegt habe. Der Regen wirds richten und mir morgen Zeigen wo ich noch was verbessern sollte.
Bei gutem Wetter gibts morgen ein Bild, mit und ohne Zelt.

und nun der HIIIIILLLLLFFFFFEEEEEEE aufruf:

Ich bin morgen als Hauptkoch eingetragen und das heisst ich brauch ein Essen fuer gut und gern 10-12 Leute. Irgendwie was deutsches waer ganz nett und am besten etwas fuer ne Auflaufform. Denn davon gibts hier reichlich und die sind easy zu haendeln.

Bitte bitte hinterlasst mir ein paar Ideen. Ich versteh noch net so viel von der US-Kueche.
Fuer gewoehnlich gilt die Regel, mach was aus dem was da ist ^^ aber ich hab keine Ahnung was da ist. Also zaehlt jeder Vorschlag.

Dienstag, 26. Juni 2007

Nichts besonderes

Gestern ging gar nichts. Zwei Gruppen sind mit Bussen angekommen und campen hier.
Ich hab den ganzen Tag am neuen Zeltplatz gearbeitet und nach dem Dinner noch einen kleinen Hike auf einen etwas abgelegen Huegel gemacht. Bei Dunkelheit und ein bisschen Mondschein gings dann gegen 22 uhr wieder zurueck.

Montag sind auch die beiden Puppie's ins Freigehege gekommen und tollen dort nun als schwarze 5 Monate alte Schattenwesen herum. Augenblicklich suchen wir nach Namen fuer die beiden Maennchen & Weibchen. Mit der Zeit sollen sie an Menschen gewoehnt werden und ihre schlechten Erlebnisse hoffentlich rasch vergessen.
Die beiden wurden mit einem ganzen Wurf und ihren Eltern gerettet, als man ihren Besitzer hochnehmen wollte. Viel Polizei und ne Schiesserei, wobei der Besitzer starb. Die kleinen waren nach der 20 Std. Autofahrt natuerlich nicht gut drauf.


Tja heute war dann mal wieder Pferdezauen angesagt. Ein dauer Job und das nur um die Kuehe draussen zu halten, Pferde drinnen waer nicht das Problem. Tja da ging heut mein halber Tag mit drauf und so bin ich immer noch nicht viel weiter mit meinem Zeltplatz. Besonders, weil mir ein richtig fettes Gewitter die Zeit vorm Dinner versaut hat.
So wieder auf Dinner warten :)

Sonntag, 24. Juni 2007

a real good day

Heute vormittag wars schoen sonnig und ich hab an meinem Platz gearbeitet.
Schoen abgelegen zwischen ein paar kleinen Birken nur leider an einem sehr steilen Hang.
Kent hat mir heut ein paar Tricks und Bauideen gezeigt.
Gestern Nacht sich die Wolfsbabys angekommen 75% Wolf 25% Hund etwa 4-5 Monate alt und beide schwarz. Ein Weibchen und ein Maennchen.
Bisher hab ich noch nicht viel von ihnen gesehen, weil sie die 20 Std. Autofahrt und all die neuen Menschen erstmal verkraften muessen.

Heut Mittag gabs dann Gewitter und nur kurze Schauer, aber die Wolken blieben und so war es recht angenehm. Etwas PC Fun und Arbeit an der alten Webside, dann eine Stunde Buddeln vorm Dinner um 19uhr.
Der Abend klang mal wieder mit einem schoenen Budgigame aus.

Samstag, 23. Juni 2007

2 Wochen rum, feeding Day

Heute schwirren hier eine menge Besucher herum die eine weile hier campen. Gestern gab es ein Pferd und ca 20 "supermarkt" Truthaehne. So viel Wolfsfutter, dass wir gestern abend noch in die Stadt zum Kuehlkontainer mussten.
Da kein anderer Fahrer verfuegbar war, durfte ich zu meister ersten Fahrt mit dem Truck/Pickup (hier immer nur Chevy genannt) aufbrechen. Wetter war sau maessig, natuerlich zog genau in dem Moment ein heftiges Gewitter vorueber. Dazu dann Sonne und Scheiben die dreckig waren und mindestens 5 Spruenge ueber die ganze Front hatten.
Aber so ist das hier nun mal. Kaum Geld und so lange die Karre faehrt ist alles in bester ordnung. Bremse zog erst beim voll durchtreten und die Lenkung hatte gut spiel. Den Shortcut hab ich mir dann erstmal erspart, die Offroad strassen sind schon "interessant" genug.
Alles in allem war die Fahrt prima, hab nix geschrottet, kam mit der Kupplung klar und hab keinen Graben oder Baum begruesst.
Nicht einmal abgewuergt ;-)
Die Ruckfahrt war fast "Nacht" so gegen 21 30 waren wir dann endlich wieder im Refuge (Camp).

Heute wird nen ruhiger Tag. Der "Doc" ist auf der Farm und Kent hat Besuch, also laeuft hier im Refuge nicht mehr als die grosse Fuetterung, Aufraeumen und Besucher.
Ich selbst hab heut mein eigenes Projekt, werde mir etwas abgelegen, nahe den Wolfsgehen und durch ein kleines Birkenwwaeldchen vom Camp getrennt einen Zeltplatz anlegen. Dafuer wird der Hang etwas geebnet und ein kleines Plato mit Brettern und einer Plane gebaut. Mal sehn wie es wird ...
Gibt dann einen weiteren Staff only Zeltplatz :)
vielleicht schnitz ich am Ende noch ein Schild mit Baudatum und Namen *g*

Freitag, 22. Juni 2007

Ein Tag geht, ein Tag kommt

Der Donnerstag gestern ging relativ rasch zu ende. Chickencoop Bautag mal wieder.

Wenn ich dazu komme mach ich mal nen Bild von dem Huehnerstall, nun sieht er endlich nach etwas aus. Auch die 12 jungen Huehner haben wir gestern schon in ihr neues Freigehege auf der Farm bringen koennen. Das war ne aktionreiche Fahrt auf dem Pickup, natuerlich auf der Ladeflaeche, wo waer denn sonst auch der Spass bei dem ganzen.
"Shortcut" bei dieser Bezeichnung eines Weges sollte man sich wirklich auf alles gefasst machen. Die Fahrt aehnelt eher einer Abenteuerfahrt durch ein trockenes Flussbett !!!
15min fun pur ;-)

Tja heute startet der Tag langsam. Zwei Staffis sind seid 6 uhr unterwegs um die Wolfbabys zwei drei Staaten weiter nord oestlich abzuholen und so gegen 10 Uhr erwarten wir ein totes Pferd.
Das heisst dann erstmal wieder 2-3 Stunde blutige Arbeit und sauber machen. Gefuettert wird Mit. und Sa.

Meine neuste Erkenntnis ... der amerikanische Elk scheint zwar nen riesen Geweih zu haben ist aber eher mit unserem Rothirsch vergleichbar als mit einem skandinavischen Elch, der hier Moose genannt wird.

Highlight des Tages:
Toothball Fuettertung ... das sind kleine "Happen" leicht verdaulichen Fleischmatsches zu Kugeln gerollt, die teilweise die jeweiligen Medikamente (homaeopatisch) fuer die Woelfe enthalten.
Wenn zwei Woelfe in einem Gehege sind, ist es gar nicht so leicht den richtigen Toothball dem richtigen Wolf zukommen zu lassen.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Mitten in der Woche

Fuetterung, Bus mit 20 Kids aus ner Grossstadt (schwer erziehbar), ein paar Leute die seid zwei Tagen hier campen.

Der tag begann reichlich chaotisch, da mindestens 60 Kids erwartet wurden. Mittlerweile wirds gegen 11 Uhr um die 30 C Grad.
Gestern waren Zauenarbeiten im Wolfgehege angesagt, Fallgitter einbauen und Woelfe umsiedeln.

Mal sehen was der Tag bringt.

Montag, 18. Juni 2007

Montag Beginn der Woche 2

I don't like Mondays ...
triffts hier ganz gut.

Der Tag hat schleppend begonnen. Ich hab schlecht geschlafen und bin nachts wach geworden, weil irgendjemand den Generator hat durchlaufen lassen.
Kent kam mal wieder recht spaet und es dauerte ewig um die woechendliche Morgenrunde mit allen beginnen zu koennen.
Gestern Nacht ist eine der Woelfinnen verstorben, ihr Name war Asha und sie wurde 11 Jahre.

Doch erster Punkt war natuerlich die Zankereien im Staff. Insgesamt 4 Leute waren auf diverse Weise darin verstrickt und wenn man es genau nimmt gabs eigentlich gar kein Problem. Nur Schmollen, Missverstaendnis und den ein oder anderen falsch angepasstwen Tonfall.Dazu kam dann viel gerede hinter dem Ruecken anderer, was letztlich in einer 2 Stunden Aussprache endete.
Danach ging es dann zur Wochenplanung ueber. Wird ne lange Woche mit vielen Besuchern und am Wocheende gibts dann bald Baby Wolfmischlinge.

Der Tag heute war ausgefuellt mit Camp saeubern und Wolfsbeerdigung. Neben bei gabs aber auch noch diverse Besuchertouren und mal wieder die Moeglichkeit einen Kuss von der Woelfin Magie zu bekommen.
Der Wolfsfriedhof ist schoen am Hang gelegen, ich werd ihn so bald als moeglich mal zum Schreiben aufsuchen.

Sonntag, 17. Juni 2007

Day 8 Sunday

Ausspannen am Sonntag? keine Spur.

Die Sonne und der Durst haben mich frueh geweckt, trotz sehr kurzer Nacht. Heute kamen Besucher am Laufenden Band. Neben bei wurde eine der Woelfinnen eingefangen und umgesiedelt, waehrend ich mir die ein oder andere Tour angehoert habe.
Ein haufen echt guter Fotografen kam vorbei und blieb ueber Mittag.

Das Ereignis des Tages war wohl das zufaellig entdeckte Porkpig oder auch Stachelschwein. gar nicht all zu weit von meinem Zelt entfernt.
Mittags gings dann Telefonmasten als Zauenpfaehle fuer eine Pferdeweide einbuddeln. Zum Loecher graben gabs zum glueck eine Maschine und einen hilfreichen deutschstaemmigen Nachbarn der Farm. Er hat sich super gefreut seinen Namen mal wieder richtig ausgesprochen zu hoeren.
Der grosste Fun war aber das Mitfahren auf der Pritsche des Pickup-Trucks und zwar ueber die "Abkuerzung" zur Farm. Das kann man eigentlich nicht mehr Offroadstrasse nennen, sondern mehr eine Art natuerlicher Wasserlauf.
Zum Glueck verschwand die Sonne nach der haelfte der Arbeit und Wolken zogen auf. Drum sitz ich nun bei Regen im Office und wart mit knurrendem Magen aufs Dinner.

Day 7 Nachtrag

Samstag mein Anreisetag vor einer Woche ging schneller rum als erwartet. Morgends endlich mal ein Anruf nach Deutschland (nach dem ich heraus gefunden hatte das 01149 vorwaehlen muss). Dann hiess es wir muesten Fleisch aus der Stadt holen fuer die Fuetterung und so war der Vormittag recht chillig, zwei Fuehrungen die ich zu lernzwecken begleitet habe und ne Menge Sonne.
Mittags hatte Mary, eine Texanerin, die Idee Pizza zu holen und so sind wir mit ihrem Auto 35min nach Westcliff gefahren. Mein erster Ausflug in die "Stadt".
Als wir dann zurueck kamen hatte man doch ein Pferd gebracht und es scheinbar erst vor einigen Minuten erschossen (ein altersschwacher Hengst).
Dave einer der langzeit Staffs hat ein Ritual fuer die Seele des Pferdes vollzogen. Und nach dem Pizza essen wurde dann schwer geschuftet. Ca 3 Stunden mit Fuetterung und dann anschliessend noch lange Sauber machen.
Leider hat das meinen Zeitplan in sachen Internet durch einander gebracht.

After Dinner um 7 pm, gabs dann ein lecker Becks aus der Stadt und eine lange Tipi Runde bei Dave. Sein geplanter Dia-Vortrag brach leider mitten drin ab, weil die Birne kaputt ging. Dann entschieden sich einige fuer einen Film, leider war es ein 3std 15min Film, bei dem am ende nur noch Katrina, Dave und ich wach waren. Gegen halb zwei gings dann ins Bett.
Leider ist die Stimmung im Staff immer noch ein bischen angeknabbert, speziell unter denen die laenger hier sind.

Freitag, 15. Juni 2007

Day 6

Heut waren wieder ein Menge altbekannter Helfer zu besuch, ein paar bleiben ueber Nacht. Fuer mich ging es ohne Fruehstueck, just good Coffee, so gegen 11 zur Farm. Zauen weiter bauen und Steine schleppen, um den Zauen am Boden abzudichten.
Auf der Farm gabs leider auch nicht mehr als etwas Wassermelone, Riegel und etwas Brot mit nix, oder Obst.

Meine Klamotten und meine Haut haben sich entschieden die Farbe zuwechseln, Klamotten staub braun und Haut braun-rot. Gegen 16:30 wieder zurueck im Camp, war ich dann auch schon dran mit meinem Job als PreCook. Chicken mit irgendwas und Kaese ueberbacken, dazu Reis.

Bin schon gespannt wann ich fuer 12 Leute kochen darf, fuer German Food vorschlaege bin ich immer offen ^^ hab naemlich keine Idee. Auflaufformen haben sie hier jedenfalls reichlich und damit laesst es sich schonmal leicht kochen.
Die Kueche, ein alter langer Wohnwagen mit angebautem Holzhaus, die zugleich Staff ess und aufenthaltsraum ist, moechte von euch bestimmt niemand sehen.
Die letzten tage hat Rob, ein Volunteer aus England dort 7 Maeuse erlegt. Manchmal flitzen auch die Erdhoernchen drin rum.

Die Gebaeude und lebensweise hier ist eben immer noch Outdoor like, auch wenn das aktuellste Gebaeude diesen Eindruck sprengen wird. Im Augenblick kann dort leider nur das Bad genutzt werden. Aber das ist schon richtigerLuxus.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Day 5

Die Sonne ist wirklich schwer einzuschaetzen. Heut gings auf wieder auf die Farm um ein neues Gehege fuer eine kranke Woelfin anzulegen. Zaeune bauen ist einer der Hauptjobs der hier im Sommer erledigt wird, hauptsaechlich wenn Schul oder Jugendgruppen kommen.

Dieser Tag hat mich gelehrt mal wieder ein ordentliches Koerpertraining zu beginnen. Ich bin voellig geschafft, von der Sonne und der harten Arbeit. Heuballen werfen, Zauenpfaehle einschlagen, Loecher buddeln in einem Boden der fast nur aus Stein besteht.
really hard work.
Klimmzuege und Liegestuetze werden hoffentlich abhilfe schaffen ;-)

Gegen 19 Uhr abends ist hier im Camp noch richtig gut Sonne, aber in 1 1/2 Stunden wirds meist rasch dunkel und sehr sehr frisch.
Gestern gabs wieder einen fantastischen Sternenhimmel.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Day 4

Die ganze Nacht hat es durchgehend geregnet und am morgen war ich nicht gerade ausgeschlafen. Den Vormittag ueber regnete es dann weiter und so gabs nach nem Fruehstueck erst mal ein Indoor Projekt im Office am PC. Zum Fruehstueck konnte ich mal wieder etwas neues kennen lernen, eine Art gegrilltes fettiges Broetchen das eher herzhaft schmeckte und normalerweise einen suessen aufstrich bekommmt. Keine Ahnung wie sich das nannte.
Das Office mit WLan und neuen 8 speziellen Solarbatterien ist naemlich im Camp seit neustem.

Mittags gabs dann ein bisschen Pasta auf gegrilltem Brot, zum satt werden noch Erdnussbutter "Matschbrot" hinterher.
Meine erste Wolffuetterung, inklusive blutige Handschuhe und Eimer saeubern war heute dran.
Dazu waren eine menge Besucher im Camp, die ebenfalls mitgeholfen haben. Ein paar bleiben sogar ueber Nacht.

Dann gings zur "Farm", einem Ort etwas entfernt an dem 2 Mischwoelfe und 3 alters schwache und behinderte Woelfe leben. Die beiden Hauptaktiven von Mission Wolf leben dort.
Projekte waren, Pferdestall ausmisten und Huehnerstall bauen. Ich hatte noch den extra spass eine kaputte Stalltuer auszuhaengen bzw. erst mal abzuschrauben.
But it was fun and realy good work !!!

Mittags kam die Sonne raus und der Abend heute ist wirklich schoen, nur recht frisch. Ich stinke nach Pferd, bin total eingestaubt und mit Heu uebersaeht und so gehts nun zum Dinner.
Heute muss ich nur abraeumen und beim Abtrocknen helfen. ^^

Montag, 11. Juni 2007

The second day

FUCKING GERMAN SCHNITZEL, my first Job this Day was Dinner Disches.

Jeder kennt es, jeder hast es. Die Arbeitslisten fuer Essen im Camp. Aber was solls so laeuft nun mal der Hase, oder besser das Kaninchen oder Erdhoernchen.

Die Bergluft hier ist noch immer nicht ganz von meinem Koerper akzeptiert, genau so wie die Sonne. Doch die hat sich heute in grenzen gehalten waehrend des Tipi-Aufbaus hab ich dann auch mal frech mein T-shirt ausgezogen. Dummer weise zu lange und so bekam ich hauptsaechlich ausdruecke wie "Wow, Cool" "Can i touch that scar?" "what have zou done there" zu hoeren. Anschliessend natuerlich diverse geschichten der anderen Staffs ...
Leider fehlte mir hier ein wenig der medizinische Wortschatz, welchen ich auch unbedingt fuers Wolfsfutter zubereiten erweitern muss.

Heut gabs ne menge netter Gespraeche mit einzelnen Staffs und auf Grund der Wolken und des Windes eher ein ruhiges Tages ende. Mal abgesehen vom Spuelen und der nun doch recht langen zeit am pc. Doch wie jeder weiss laesst sich ja so oft das Unangenehme mit dem Angenehmen verknuepfen.

Als stolper ich mal hinaus ins dunkel, durch den Regen und freu mich auf eine kalte unruhige nacht im Zelt. Vielleit ist sie dieses mal laenger als 5 Uhr morgends.

Sonntag, 10. Juni 2007

First Day

Mein erster Tag fing leich um 5 Uhr an. Schlafen war nicht mehr moeglich, gegen 6 Uhr heulten bereits wieder die Woelfe und dann kam auch schon die knallige Sonne. Der Ausblick dafuer war spitzenmaessig. Klarer Himmel, weite sicht auf die Sangre de Christo Mountains.
Rund herum und im Camp lebt es ueberall. Suesse kleine Kaninchen, Erdhoernchen und Streifenhoernchen flitzen herum und naschen frech alles weg was herumliegt.

Promt gab es natuerlich auch gleich am ersten Tag, das tote Pferd von Gestern als Vormittags "Workshop" who to cut a horse. Ein armer einjahre alter Hengst mit drei gebrochenen Laeufen.

Die Sonne habe ich heute gut ueberstanden, trinken trinken trinken ist das Motto. In ein paar Tagen ist das aber dann auch vorbei. Mein Englisch reicht aussreichend zum zuhoeren und halbwegs kappieren. Beim Pferd z.b. reichte mein Wortschatz bei weitem nicht mehr aus.

Hande und Fuesse und immer wieder nachfragen hilft deutlich weiter, wenn gar nichts mehr geht gibt es ja auch noch ein Maedchen aus Deutschland. Die schon 2 Monate hier ist.
Telefon ist so wohl ankommend als auch abgehend begrenzt, aehnlich wie die pc moeglichkeiten.

Nun reichts aber auch fuer den ersten Tag. cya Lars

Samstag, 9. Juni 2007

Now I'm a real amerikan. Angekommen

Hi
Ich bin gut im camp angekommen, wenn auch mit 2 std verspaetung weil unser auto liegen geblieben ist. Insgesamt sind 12 Volunteers hier und mit besuch heute sogar ueber 20 leute.Mir gehts prima, alles rustikal und outdoor like hier. So viel improvisation wie hier im camp wuerde man in deutschland sicherlich nirgends zu sehen bekommen.
Auf grund der vielen Leute komme ich sicher nicht sehr oft an einen pc. Drum werd ich mal schauen das ich mir an den Dingern hier einen festen platz erarbeite. Genug anderes zu tun gibts hier auf jedenfall.
Bin super happy und habe noch immer nicht richtig mitbekommen das ich ueberhaupt angekommen bin.USA ist seeehhrrr gewoehnungs beduerftig. Denver war nicht besonders toll, die Einreise in Atlanta war aeusserst streng. Zu beginn wollte man mir nur 3 Monate gewaehren, jetzt ist mein Visum bis anfang Dez. begrenzt.
ich meld mich bald wieder, gruss Lars

PS: von hier aus kann ich auch telen und werd demnaechst mal die Nummer raus finden, um auch angerufen werden zu koennen.

Mittwoch, 6. Juni 2007

Packen noch krasser als in Wacken !!

No Time, no Plan, no Time

und trotzdem alles unter einen Hut kriegen. Verdammt wo ist mein Hut?

Kurz gesagt, ich leg grad ein turbo zusammensammeln hin und mach mich dann über Bielefeld & Hannover auf den Weg nach Frankfurt.
Mein PC meinte streiken zu müssen, mein Zimmer hinter lasse ich leider doch im totalen Chaos und mein Kopf ist längst in Urlaub.

Hab mir übrigends Gedacht ich bleib meiner Planung treu und lass den Laptop zu Hause. Ob I-net oder ned, das is nicht die Welt.

easy going, just for a walk
Wölfchen

Dienstag, 5. Juni 2007

Packen, Verabschieden, Mieter suchen ...

Gar nicht so leicht alles unter einen Hut zu bringen.
Das Nachmietersuchen erweist sich nicht als so einfach wie gehofft und das Packen nicht wie erwünscht.
Aber ganz egal wie viel ich beim Packen vergessen werde, ich krieg so viele neue Ideen und Tipps da wird dann schon am Ende das ein oder andere nützliche dabei sein.

Verabschieden hat oberste Priorität und so bin ich eifrig in Detmold und Bielefeld unterwegs. Ablenken, genießen und mich über die vielen Glückwünsche freuen. Ganz besonders toll sind die kleinen Überraschungen der letzten Tage. Wen man nicht noch alles kennen lernt, bevor man für ein paar Monate das Land verlässt. :-)

Über den Anruf von Katharina, die mich überhaupt erst auf Mission:Wolf aufmerksam machte, hab ich mich ganz besonders gefreut. Thx nochmal für die guten Tipps.








Hier einmal ein Blick von Walsenburg nach Norden. Rechts die Wet Moutains mit dem Greenhorn Mtn und links die Sangre de cristo Mountais. Irgendwo mittig auf dem Bild, hinter den Bergen müsste das Camp sein.

Samstag, 2. Juni 2007

6 Days for Takeoff

Die Idee nochmal in Kürze:

Faszination Wölfe - großes weites Internet - Mission:Wolf -> Reisepass - Visumsantrag am 30.4. - Antrag auf Urlaubssemester SS07 -> Visum erhalten am 26.5. Sa mittag - Dienstag 29.5. Flug gebucht und Hotel für die erste Nacht in Denver, Co - Auszug aus WG-Zimmer - Nachmieter gesucht - Zwischenstop Detmold Hotel Mama&Papa

Mission:Wolf wird mit Sicherheit eine Herausforderung an Eigenständigkeit und Teamfähigkeit. In einem "Wild"Camp auf 9000Ft in den Wet Mountains. Arbeit mit und für Wölfe die unter Menschen aufgewachsen sind und nicht mehr ausgewildert werden können. Dazu gehört vorallem Besucher herum führen und Jugendgruppen betreuen. Denn nur so kommen genug Spenden und Gelder zusammen um das Projekt aufrecht zu halten und vielleicht sogar zu erweitern.
Meine Freiwilligenarbeit ist so eine "Spende" und zu gleich für mich eine dringend gesuchte Auszeit.